Abandonment of Military Research
Karlsruhe Institute of Technology
Image: © www.kit.edu
May 25, 2009
Abandonment of Military Research. Support the University of Karlsruhe/Germany to keep their Civil Clause
The German publicly funded research is facing a crucial and exemplary decision: strengthening the civil orientation or pushing militarization?
It is about the merger of the large-scale research institution Karlsruhe Research Center (the former Nuclear Research Center, part of Helmholtz Society) and the University of Karlsruhe into the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) with together 8.000 scientists and employees and 18.000 students. Due to the German nuclear weapons ban the statute of the Karlsruhe Research Center contains the important term: “The society serves peaceful purposes only.” This civil clause forbids not only the sanctioned nuclear weapons research, but any military research, because the separableness of civil and military purposes for different research areas and thus of two contrary legal positions within one house was regarded as impossible.
See appeal:
Appeal-Civil.pdf (212K)
See background information:
Background_Appeal-Civil.pdf (301K)
Abandonment of military research
(Press talk and public lecture in German)
Verzicht auf Militärforschung - Herausforderung und Chance.
Pressegespräch und Veranstaltung mit Subrata Ghoshroy, US-Wissenschaftler, Massachusetts Institute of Technology (MIT)
1. Dezember 2009
Pressegespräch am 11:00 im KIT / Uni Karlsruhe, UStA (Bespr.raum), Foyer der Mensa
Öffentlicher Vortrag: 17.30 Uhr, KIT, Uni Karlsruhe, Bau-Ing.-Hörsaal Geb. 10.50
Rüstungsforschung ist wieder in aller Munde: die Ausweitung ist sowohl im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung als auch im Lissabon Vertrag der EU vorgesehen. An den Universitäten nimmt sie zu. In den USA ist sie tagtägliche, tödliche Normalität. Die Gefahren der Militarisierung öffentlichen Lebens und öffentlich geförderter Forschung sollen durch einen kompetenten Referenten, der aus der Rüstungsforschung ausstieg (Whistleblower) und in der Wissenschaft für den Frieden forscht, aufgezeigt werden.
Weiterlesen: KIT Hintergrund
Sonderseite zu KIT: www.gew-bw.de/Sonderseite_zu_KIT.html
See presentation of Subrata Ghoshroy in English and German:
Abandonment_of_Military_Research.pdf (943K)
9. Dezember 2011
Landesregierung Baden-Württemberg gegen Zivilklausel für KIT
Grün-Rot stellt Verzicht auf deutsche Atomwaffenforschung in Frage
Von Dietrich Schulze
Ausgerechnet unter einer Grün-Roten Landesregierung bahnt sich ein internationaler Skandal an. Im Karlsruher Institut für Technologie KIT mit 8.000 Beschäftigten und 20.000 Studierenden sollen auf Dauer Kernforschung und Waffenforschung unter einem Dach angesiedelt werden. Mit diesem Tabubruch wird letztlich der deutsche Verzicht auf Atomwaffenforschung in Frage gestellt. Read on
Februar 2011
Die Studierenden der Uni Köln haben sich gegen militärische Forschung ausgesprochen. Das Rektorat hat dafür wenig Verständnis.
Das Rektorat verläßt zum ersten Mal seine übliche Argumentionsstrecke mit der Freiheit der Wissenschaft, die mit einer Zivilklausel eingeschränkt wäre und bezieht sich positiv auf Rüstungsproduktion, als Generator von Wohlstand und Arbeitsplätze. Pressesprecher Patrick Honecker: "Als Rüstungsproduzent sind wir auch einer der Exportweltmeister. Letzendlich muß jede Institution für sich entscheiden, wie sie damit umgeht."
Hier geht's zum Artikel in der "StadtRevueKöln", Ausgabe 2/2011: www.stadtrevue.de/archiv/archivartikel/2080-helm-ab-zum-studieren/